Das Dark Web bildet einen bewusst verborgenen Teil des Internets, der nur über spezielle Tools wie den TOR-Browser zugänglich ist. Diese Technologie ermöglicht anonyme Kommunikation und verschleiertes Surfen – ein Vorteil für Datenschutzbewusste, aber auch ein Risiko, das von kriminellen Bedrohungsakteuren ausgenutzt wird.
Im Gegensatz dazu steht das Clear Web, der öffentlich zugängliche und von Suchmaschinen indizierte Bereich des Internets. Hier befinden sich alle Websites und Ressourcen, die ohne besondere Zugangsvoraussetzungen oder Verschlüsselung erreichbar sind. Das Deep Web wiederum umfasst sämtliche nicht indexierten Inhalte – etwa passwortgeschützte Plattformen, interne Datenbanken oder abonnementbasierte Dienste wie Streaming- oder Social-Media-Plattformen.
Während das Dark Web häufig mit illegalen Aktivitäten wie Datenhandel, Drogen- oder Waffenverkäufen in Verbindung gebracht wird, spielt es auch eine zentrale Rolle in der datenschutzorientierten Kommunikation, im politischen Aktivismus und beim Austausch sensibler Informationen unter restriktiven Bedingungen.
Gerade die hohe Anonymität des Dark Webs macht es für verschiedenste Akteure interessant – von Journalisten und Whistleblowern bis hin zu kriminellen Bedrohungsakteuren. Diese nutzen es, um Informationen zu teilen, Angriffe zu koordinieren oder gestohlene Daten zu handeln, ohne ihre Identität preiszugeben.
Um diese Risiken gezielt zu managen, ist Dark-Web-Monitoring ein entscheidender Bestandteil moderner Threat-Exposure-Management-Strategien. Durch die Kombination aus Clear-, Deep- und Dark-Web-Überwachung erhalten Unternehmen eine ganzheitliche Sicht auf ihre digitale Bedrohungslandschaft, erkennen Angriffsindikatoren frühzeitig und können Sicherheitsvorfälle proaktiv verhindern.